Du hast mich nicht verlassen
Am Ende des 1999, das war genau im Dezember
kurz vor der Silvester, lebte ich in Atambua auf der Insel Timor, weil ich dort
mein Gymnasium besuchtete. An dieser Zeit gab es noch die Krieg in Ost-Timor,
von der ich meine Familienmitglieder nicht mehr wusste, wo sie waren und wohin
sie flÜchteten.
Ich hatte einfach keinen Kontak davon oder auf richtig gesagt “Verbindungslos”
wobei wir damals nicht erlaubt worden sind, ein Handy zu haben.
Das Jahr ging fast zu Ende und ein neues Jahr
war schon vor der TÜr. Mit zwei Kollegen aus Ost-Timor hatte ich
keine Ahnung wo wir unsere Ferienzeit verbringen durften. Nach einer langen
Überlegung haben wir uns entscheidet, unsere Schulpause im Internat bleiben zu
lassen. Eine Woche später traf ich zufälling einen Arzt aus Betesdha-Krankenhaus
von Jogyakarta. Er war zuständig fÜr die FlÜchtlingshilfe in Atambua und Umgebung. Er hat
dann erzählt, dass Er dringend Freiwilige brauchte, um sein Team im FlÜchtlingslager
zu verstärken. Ohne längeres Nachdenken meldete ich mich bei ihm als
Freiwilige. Für einen Monat lang war ich mit seinem Team unterwegs und habe
verschiedener Sachen mitgemacht. Aber ich habe immer noch keinen Hinweis bekommen
wo meine Familie war. Ich hatte schon viel Gedanken gemacht aber in Gott habe
ich immer geglaubt dass alles besser wurde. Nach ein paar Monaten später, bekam
ich endlich Information dass sie in Kupang gewesen sind. Gott sei Dank, lieber
Gott hat mich nicht alleine verlassen.
Im April 2000, kurz vor dem Osterfest fuhr ich
mit einem Bus nach Kupang. Es war lustig, da ich zum ersten Mal in Kupang war
und die Leute dort sprechen keine Tetun (einheimische Sprache in Atambua). In
Kupang habe ich meinen Bruder, Schwägerin, und Mutti wiedergetroffen. Wir haben
uns umarmt und natürlich auch viel geweint, weil unser Haus in der Hauptstadt Dili
gebrannt wurde. Darüber hinaus haben wir nichts mitgenommen auβer unsere
Dokumente und was zum Anziehen. Na ja, es gibt nichts was wichtiger als unser
Leben. Aber troztdem, es war schwierige Situation, da wir alles von Anfang an
beginnen mussten. Ja, es is wie ein Sprichwort; Jeder Anfang ist schwierig.
Die Zeit vergeht schneller und es ist jetzt
2015. Ich habe schon mehr Mals Osterfest in meinem Leben gefeiert, aber dies spricht
mir viele Bedeutungen und bleibt fest in Erinnerung. Durch das Osterfest im
Jahre 2000 hat Gott nicht nur die Sünden des Menschens befreit sondern Er hat
auch unserer Familie gezeigt, das Sinn eines neuen Leben zu defenieren. Danke
Gott für Deinen Schutz in unserem Leben.
by Koka
Semarang
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